Integration

Die Kinder erleben “Integration”, d.h. Zusammenleben von behinderten, von Behinderung bedrohten und nicht behinderten Kindern als selbstverständliches Miteinander im Kinderhausalltag.

Wir lernen gemeinsam miteinander leben!

Die Kinder lernen sich gegenseitig mit ihren Stärken und Schwächen kennen und akzeptieren sich in ihrer individuellen Eigenart. Sie erleben so, dass jeder von uns starke und schwache Seiten hat, die es im zwischenmenschlichen Umgang zu berücksichtigen gilt.

Der integrative Ansatz bietet eine Möglichkeit, die Kinder zu einem rücksichtsvollen, respektvollen Umgang untereinander zu erziehen und so auf ihre Mitmenschen zu- und einzugehen:

Behinderte Kinder lernen, mit ihrer Beeinträchtigung zu leben.

Sie werden motiviert, ihre Handlungskompetenz und ihre Grenzen zu erweitern.

Sie lernen, die Hilfe anderer selbstverständlicher in Anspruch zu nehmen.

Sie lernen, sich in einer Welt mit “Nichtbehinderten” zu behaupten.

Unsere heilpädagogische Arbeit ist ganzheitliche Förderung, die bei den Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder ansetzt, ihre Gesamtpersönlichkeit entfaltet und nicht das Defizit des Kindes in den Mittelpunkt rückt.

Das heilpädagogische Handeln setzt dort an, wo Sozialpädagogik Grenzen erfährt und geschieht sowohl in Einzel- als auch in Gruppenarbeit im Rahmen der Gesamtgruppe. Wirkungsbereiche der Heilpädagogik sind Rhythmik, Psychomotorik, kreative Gestaltung, Werken, Musizieren u.v.m.